Google Ads „In Conversion einbeziehen“ – So legst du die zu messenden Conversions-Aktionen fest

Google Ads „In Conversion einbeziehen“ – So legst du die zu messenden Conversions-Aktionen fest

01. Januar 1970 / Andreas Kirchner

Über die Einstellung „Conversions“ (Displaynetzwerkkampagne) bzw. „In Conversion einbeziehen“ (Suchnetzwerkkampagne), hast Du die indirekte Möglichkeit zu beeinflussen, wie die Gebotsabgabe innerhalb deiner Kampagne erfolgt. Wie? In dem Du die Conversion-Aktionen bestimmst, die unter „Conversions“ berücksichtigt und/ oder ignoriert werden sollen. Das funktioniert aber nur, wenn Du dich in deiner Kampagne für eine automatische Gebotsstrategie entschieden hast – Stichwort: Smart Bidding Gebotssystem. Außerdem kannst du mit dieser Funktion sicherstellen, dass dir unter der Spalte „Conversions“ nur die für dich wichtigen Conversions angezeigt werden.

Tipp: Von Vorteil ist, dass du über Conversions entsprechende Informationen sammeln kannst, die für dich spätestens dann interessant sind, wenn du deine Kampagne auf eine manuelle Gebotsstrategie umstellen willst.

„In Conversion einbeziehen“ – Praxisbeispiele

Der Besitzer eines Onlineshops (Uhren) möchte, dass zwei Conversion-Aktionen bei seiner Google Ads Kampagne erfasst werden, jede Uhr, die er tatsächlich verkauft und alle Waren, die Kunden in den Einkaufskorb legen. Dabei will er, dass die Gebote seiner Kampagne vor allem für Verkäufe optimiert werden und auch, dass die dazugehörige Spalte unter Conversions erscheint damit er einen Überblick über die Bewegungen auf seiner Webseite bekommt. Der Onlineshop-Betreiber will aber nicht, dass Google Gebote für in den Warenkorb abgelegte Waren abgibt. Die dazugehörigen Daten sollten ebenfalls nicht unter Conversions erscheinen. Darum aktiviert er unter „In Conversion einbeziehen“ die Conversion-Aktion „Verkauf“ und deaktiviert die Conversion-Aktion „Einkaufswagen“. Dank der von ihm ausgewählten automatischen Gebotsstrategie werden die Gebote entsprechend seiner Vorgaben optimiert.

Wissenswert:

  • Nutzt Du bei deinen Kampagnen keine automatischen Gebotsstrategien, haben deine unter Conversions gemachten Einstellungen nicht unbedingt Einfluss auf deine Gebote. Du kannst Conversions aber trotzdem nutzen, um Daten zu bekommen, die dir spätestens bei der Optimierung deiner manuellen Gebotsstrategie helfen.
  • Normalerweise werden sowieso die meisten Conversion-Aktionen unter Conversion erfasst.

Conversion-Aktionen festlegen: So funktionierts

  1. Melde dich bei deinem Google Ads Konto an.
  2. Gehe auf „Tools und Einstellungen“ , „Messungen“ und „Conversions“.
  1. Klicke die „Conversion-Aktion“ an, die du bearbeiten möchtest und bestätige „Einstellungen bearbeiten“.
  2. Gehe auf „In Conversions einbeziehen“. Soll diese Conversion unter „Conversion zu sehen sein, musst du das Häkchen setzen oder entfernen.

Wissenswert: Standartmäßig erfolgt immer eine Berücksichtigung der geräteübergreifenden Conversion.

Andreas Kirchner

Andreas Kirchenr ist ein erfahrener Experte für Suchmaschinenwerbung und der kreative Kopf hinter SEA Panda. Mit über einem Jahrzehnt Erfahrung im digitalen Marketing hat er sich auf Google Ads spezialisiert und hilft Unternehmen dabei, ihre Online-Präsenz zu optimieren. Seine praxisnahen Anleitungen und fundierten Analysen bieten wertvolle Einblicke in aktuelle Trends und effektive Strategien. Andreas ist bekannt für seine Fähigkeit, komplexe Konzepte verständlich zu erklären und seine Leser zu inspirieren, innovative Ansätze auszuprobieren.

sea-panda.de

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